Über Shanghai nach Merching

Roland Hradek ist Geschäftsführer des DoldeMedien Verlags und bestimmt als Mitglied des Management-Boards die Geschicke der Mutterfirma Forum Media Group mit. Sein Einstieg begann über den Wolken, inzwischen eröffnen sich für ihn und das Unternehmen neue Horizonte.

Von Roland Karle, Freier Journalist, Neckarbischofsheim

Es passiert über den Wolken. Roland Hradek befindet sich auf dem Weg nach Shanghai, im Flieger wird gerade das Abendessen serviert. Für einen Augenblick ist er unachtsam und schon kippt sein mit Wasser gefülltes Glas um. Ein Missgeschick, für das sich Hradek bei seinem Nebensitzer höflich entschuldigt. Der gibt ein verständnisvolles „Macht nix“ zurück.

Zwei Worte, gehüllt in einen Dialekt, der Hradek bekannt vorkommt. Die Geschäftsreisenden beginnen zu plaudern und fördern dabei eine gemeinsame Herkunft zu Tage. Roland Hradek und Ronald Herkert, sein Sitznachbar, stammen beide aus Wasseralfingen, einem 12.000 Einwohner großen Stadtbezirk von Aalen. Sie reden noch ein wenig über Dies und Das, tauschen danach ihre Visitenkarten aus.

Zu diesem zufälligen Treffen kommt es im Juli 2006. Hradek, damals 29, hat sein Studium in Internationaler Betriebswirtschaftslehre an der Berlin School of Economics abgeschlossen und gerade seine erste Stelle als Unternehmensberater angetreten. Ein junger Mann am Beginn seiner beruflichen Karriere.

Herkert hat zu diesem Zeitpunkt bereits breite berufliche Spuren gelegt. Der ausgebildete Schiffskapitän, diplomierte Ingenieur und Wirtschaftswissenschaftler war einige Jahre bei der Weka Gruppe tätig, ehe er sich 1988 selbstständig machte und die heutige Forum Media Group (FMG) gründete. Nun steuert er sein Unternehmen auf Expansionskurs.

In Shanghai trennen sich die Wege der beiden Fluggäste, aber nicht für lange. Sie schreiben sich die eine und andere Mail, dann lädt Herkert den Nachwuchsmanager nach Merching ein. Dort, in der Nähe von Augsburg, hat die FMG ihren Stammsitz. Ein ebenso schmuckes wie zweckmäßiges Gebäude in einem Ort mit gerade mal 3.100 Einwohnern. Wenig deutet darauf hin, dass hier eines der am stärksten wachsenden deutschen Medienunternehmen, ein Global Player zudem, residiert. 2017 wird die Forum Media Group erstmals einen dreistelligen Millionenumsatz erzielen, rund zwei Drittel davon stammen aus dem Auslandsgeschäft. Seit 1992 haben die Erlöse jedes Jahr durchschnittlich um 18 % zugelegt.

Als Roland Hradek, der sich bis dahin beruflich mit Siemens und ähnlich großen Konzernen beschäftigt, in Merching ankommt, ist das eine andere Welt für ihn. Mittelstand und Medien – damit hat er bislang keine Berührungspunkte. Aber er findet spannend, was ihm Firmengründer Herkert schon bei ihrem ersten Gespräch über den Wolken erzählt hat. „Da ging es viel um Markenstärke, um Innovationen, um Qualität. Das hat mich beeindruckt.“

Chancen mit „Spirit“ ergriffen

Hradek und Herkert finden schnell einen Draht zueinander. Aus der Zufallsbekanntschaft wird eine Geschäftsbeziehung. Ein halbes Jahr nach dem Treffen im Flieger steigt der Jungmanager im Januar 2007 als Assistent der Geschäftsleitung bei der Forum Media Group ein. Einem Medienhaus, das

Fachmagazine wie Der Facility Manager, Catering Management, Pferdebetrieb herausgibt, das heute weltweit über 1.200 Mitarbeiter – darunter 350 in Deutschland – beschäftigt und dessen Programm 730 Publikationen und Produkte umfasst.

Da gibt es viel zu tun. Auch für Roland Hradek, der erst im Fachbereich Technik andockt, dann interimsweise die Geschäfte der britischen Forum-Tochter führt und kernige Basisarbeit in einem Verlag für Freizeitführer leistet. Zudem durchläuft er das interne Nachwuchs- Führungskräfteprogramm, das damals Spirit hieß (heute: Lead) und irgendwie gut zu ihm passt. Ein weiteres Indiz dafür, dass ihm Ronald Herkert einiges zutraut.

Der Eigentümer ist von zupackendem Naturell. Hradek bezeichnet ihn als „charismatischen Unternehmer mit Ecken und Kanten, von dem ich wohl am meisten lernen konnte und kann“. Herkert hat neun Prinzipien auf- und festschreiben lassen, die wie ein Kompass die große Richtung angeben. Eines davon lautet: „Wir ergreifen Chancen, wann immer sie auftauchen und überwinden die Hindernisse, die deren Nutzung verhindern.“ So allgemein das klingt, so ernst ist es gemeint. „Wir haben uns vorgenommen, ein global führendes Medienunternehmen zu werden“, betont der Inhaber. Und zitiert gleich zwei weitere Prinzipien aus seinem unternehmerischen Manifest: Die FMG wolle nicht nur bewahren, sondern in die Zukunft investieren. Und sie strebe nach langfristigem Wachstum.

Herkert ist jetzt Mitte 60, aber unternehmungslustig geblieben: „Ich bin nach wie vor neugierig.“ Stillstand kann er nur schlecht aushalten und der sei „sicher auch nicht gut fürs Unternehmen“. Um die so stark gewachsene Mediengruppe schlagkräftig führen und die Akquisitionsoffensive fortsetzen zu können, hat er einen Board of Directors unter seinem Vorsitz geschaffen. Zu dem insgesamt fünfköpfigen Managementgremium gehört neben dem langjährigen Geschäftsführer Norbert Bietsch sowie Magdalena Balanicka (Forum Polen) und Mihaela Mravlje (Forum Slowenien) auch Roland Hradek. Mit der Sturm-und-Drang-Mentalität der FMG kann sich der mittlerweile 40-Jährige anfreunden, mehr noch: Er lebt sie. Hradek erkennt Chancen, wo andere das Risiko fürchten. „Ich will gestalten, etwas entwickeln und nach vorne bringen.“

Etwa um die Zeit, als er ins Unternehmen kam, wurde dort das Ziel formuliert, eine international führende Mediengruppe werden zu wollen. Dadurch sei etwas passiert, sagt Manager Bietsch: „in den Köpfen der Mitarbeiter, in der Erwartungshaltung, im Selbstverständnis. Wir denken nicht in zu kleinen Quadraten.“ Seither hat sich der Umsatz etwa verdoppelt, die FMG ist nun mit Tochtergesellschaften und Niederlassungen in 18 Ländern und auf weltweit über 25 Märkten vertreten.

Detektivisches Gespür und langer Atem

Roland Hradek ist Teil dieser Wachstumsstory und einer der wichtigsten Antreiber. Als Mitglied des engsten Führungszirkels baut er an der Zukunft der Mediengruppe direkt mit – und als Geschäftsführer des DoldeMedien Verlags führt er eine der wichtigsten Tochterfirmen in Deutschland. Den Spezialisten für Reisemobil- und Campingmedien kaufte die Forum Media Group im Jahr 2009, Hradek übernahm, anfangs zusammen mit Kerstin Kuffer, die Regie. über 25 Märkten vertreten.

An der Akquisition war er mitbeteiligt, von den ersten Kontakten mit der Familie Dolde bis zur Vertragsunterzeichnung. Daran kann sich der Medienmanager noch gut erinnern. „So ein Kaufprozess ist spannend“, sagt Hradek. Die Produkte, um die es geht; die Personen, die man trifft; die Perspektiven, die sich auftun. „Ich war richtig euphorisch, da entstand so etwas wie ,Deal-Fieber‘.“ Ein Empfinden, das sich bis heute immer wieder einstellt, wenn sich Hradek mit Übernahmekandidaten befasst und in Verhandlungen geht. „Da wühlt man sich fast detektivisch in andere Unternehmen und Märkte rein. Das ist oft mit einem hohen Lerneffekt und so manchem Aha-Erlebnis verbunden.“

Doch ehe allzu romantische Vorstellungen aufkommen: Am Ende sei das Ganze durchaus anstrengend und „man braucht einen langen Atem“. Die Erfahrungsregel lautet: Je länger sich die Verhandlungen hinziehen, desto stärker schwinden die Chancen für einen beiderseitig guten Deal. Wenn es am Ende zur Einigung kommt, sind meist etwa zwölf Monate seit dem Erstkontakt vergangen. Als aktiver Akquisiteur hat sich die Forum Media Group in den vergangenen Jahren ein wachsendes Netzwerk aufgebaut. Sie arbeitet mit eigenen Leuten und mit externen Partnern zusammen, um passende Gelegenheiten zu identifizieren. Hradek sagt, es gebe keinen Mangel an Angeboten und Optionen. Zudem hat sich die Expansionslust der FMG herumgesprochen. Wohl auch ein Grund dafür, dass im Monat durchschnittlich um die zehn Anfragen von Eigentümern eingehen, die Anteile oder ihr gesamtes Unternehmen verkaufen wollen.

Spätestens wenn ein Projekt im Management- Board landet, das letztlich über Kaufen oder Ablehnen entscheidet, ist Roland Hradek involviert; oft sitzt er schon früher mit am Tisch, wenn mit Unternehmern verhandelt oder geprüft wird, ob eine Offerte attraktiv erscheint. So kurbelt der gebürtige Aalener die Expansion der Forum Media Group mit an. Den Großteil seiner Zeit widmet er jedoch DoldeMedien. Im vergangenen Jahr ist der 1989 gegründete Verlag von Stuttgart-Untertürkheim an den Medienstandort Römerkastell im Stadtteil Bad Cannstatt gezogen. Seit der Übernahme durch die FMG vor knapp neun Jahren hat der Umsatz von damals rund 5 Millionen Euro auf aktuell gut 8 Millionen zugelegt, die Zahl der Mitarbeiter hat sich fast verdoppelt auf 45. Der traditionelle Schwerpunkt Caravaning wurde um die Themen Food und Running erweitert, heute positioniert sich der DoldeMedien Verlag als Special-Interest-Anbieter rund um mobile Freizeit und aktiven Lebensgenuss.

Als Roland Hradek seinerzeit die Geschäftsführung übernahm, war seine Dosis an Management- und Medienerfahrung noch nicht überragend groß. „Ich hatte Respekt vor dieser Aufgabe, aber ich habe sie auch beherzt und mit Freude angetreten.“ Ja, so tickt er: Auf unbekanntem Terrain spielt Hradek nicht den besserwisserischen Gernegroß, aber er duckt sich auch nicht weg. Vor allem will er Neues entdecken, schnell vorankommen, sich schlau machen. „Mut zur Veränderung“ lautet sein Lebensmotto – das praktiziert er beruflich intensiv. Zu Beginn seiner Dolde-Zeit mietete sich Hradek ein Wohnmobil. „Ich wollte verstehen, wie es funktioniert, auf was es ankommt, mich mit der Materie vertraut machen.“ Und er war dann „ziemlich beeindruckt“ vom tiefen Wissen und der Leidenschaft der Redaktion.

Vom Boom im Reisemobilmarkt hat der DoldeMedien Verlag profitiert, wenn- gleich neue Wettbewerber – zum Beispiel Axel Springer mit Auto Bild Reisemobil – und weitere Medienangebote in den Markt gedrängt haben. Auch die FMG-Tochter hat ihr Programm neben dem Klassiker Reisemobil International um Titel wie Camper Vans und Glamping ausgebaut. Für frische Ideen ist Roland Hradek zu haben, egal ob sie von ihm selbst oder Mitarbeitern stammen.

Mut zum Nein gehört dazu

Ein Beispiel ist das 2014 gestartete eathealthy, inspiriert von einem Food-Titel, den der Geschäftsführer in Australien entdeckt hatte. In diesem Magazin von Downunder geht es um gesunde Ernährung, aber auch nationale Ernährungsgewohnheiten, etwa Meeresfrüchte und Lammfleisch. Ein Marktcheck zeigte, dass es in Deutschland hierzu kaum Publikationen gab. Man hätte dennoch Argumente gefunden, warum es gerade der falsche Zeitpunkt ist oder warum das Leserinteresse vielleicht doch zu gering sein könnte. Nicht, dass Hradek ein Hasardeur wäre, aber ein Nein muss mindestens so gut begründet sein wie ein Ja. Denn: „Wir wollen etwas bewegen, also tun wir es.“

Tatsächlich lief eathealthy anfangs eher schwerfällig. Hradek räumt kleinere Krisen ein. Es wurde einiges probiert und wieder verworfen, vom Format über die Erscheinungsweise bis zu Marketingmaßnahmen. Bislang fanden der Geschäftsführer und sein Team immer Lösungen, die wichtigste war wohl die Neubesetzung der Objektleitung und Chefredaktion mit Christine Felsinger. Eine Erkenntnis, die sich bei Hradek festgesetzt hat: „Entscheidend sind die Inhalte, da muss die Qualität stimmen.“ Jetzt bewegt sich eathealthy stramm auf die Gewinnschwelle zu. Aber manchmal hilft alles Tüfteln nichts, wie beim Outdoor-Magazin Active, das nach vier Jahren eingestellt wurde. „Unter mutig sein verstehe ich auch, eine Entscheidung zu treffen, die einem nicht gefällt, die aber notwendig ist“, sagt Hradek.

Mit seinen 40 Jahren geht er noch immer als junger Manager durch, hat aber sein Verlegertalent schon aufblitzen lassen. Er findet, dass „mein Job ideal zu mir passt. Gerade wenn man in der Verantwortung steht, ist es wichtig, sich immer wieder raus aus der Komfortzone zu bewegen“. Sein Ehrgeiz ist ungebrochen: In diesem Frühjahr hat DoldeMedien das Magazin Running übernommen, weitere Gründungen oder Zukäufe sind wahrscheinlich. Vielleicht, liebäugelt Hradek, „können wir schon im kommenden Jahr die Umsatzmarke von 10 Millionen Euro knacken“. Und dann will er schnellstmöglich nochmal 50 % draufpacken. Der Mann macht Tempo. Und er investiert in eigener Sache: Nicht dass seine Tage unausgefüllt wären, absolviert Roland Hradek auch noch ein zweieinhalb Jahre dauerndes berufsbegleitendes MBA-Studium. Alle sechs bis acht Wochen reist er für zwei, drei Tage zu Seminaren in verschiedene Städte, zum Beispiel nach London, München, Helsinki. Im Anschluss sind Projektarbeiten zu schreiben. „Ich nehme da sehr viel mit, sowohl was die Inhalte betrifft als auch die Referenten und Kommilitonen. Es ist ein bereichernder Austausch auf internationalem Niveau.“ Den MBA wird der Forum- Manager Mitte 2018 abschließen.

Abschalten über den Wolken

Durch die engagierte Geschäftsführung bei DoldeMedien Verlag, die Beförderung ins Top-Management der FMG und das Studium wurden die Momente zum Entspannen in letzter Zeit knapp. Für die Hüttenwanderungen, zu denen sich Roland Hradek zwei bis drei Mal im Jahr mit Freunden trifft, findet er aber meistens noch einen Platz im engen Terminkalender. Auch aufs Fliegen verzichtet der lizenzierte Hobbypilot ungern. So oft sich die Möglichkeit ergibt, fährt er raus auf den Motorflugplatz im nahegelegenen Kirchheim/ Teck, geht in die Luft – und kommt dabei runter. Die neue Zeitschrift, eine wichtige Personalie, der nächste Verlagskauf, die bevorstehende Klausur – das ist dann alles weit, weit weg. „Meine Freundin sagt, das würde mir guttun“, erzählt Hradek schmunzelnd.

Das gilt auch beruflich. Schließlich haben sich für ihn über den Wolken, damals auf dem Weg nach Shanghai, ganz neue Horizonte eröffnet. Nicht obwohl, sondern weil er unerwartet in Merching gelandet ist.


15 Fragen an den Geschäftsführer des DoldeMedien Verlags

Welches Buch lesen Sie gerade? 
„Schnelles Denken, langsames Denken“ von Daniel Kahneman. Sehr spannend, kann ich nur empfehlen!

Mit welchen Medien beginnen Sie den Tag?
Ganz ehrlich: mit dem Radio. Musik und Nachrichten, damit wache ich morgens auf (singe aber nicht unter der Dusche mit).

Auf welchen Internetseiten verweilen Sie am längsten?
Nachrichtenseiten wie z. B. spiegel.de oder tagesschau.de; dicht gefolgt von den Plattformen Facebook und Instagram sowie unseren eigenen Websites.

Die (berufliche) Entscheidung, auf die Sie besonders stolz sind?
Den Mut aufgebracht zu haben, in den heutigen Zeiten neue Zeitschriften am Markt zu platzieren (wie zuletzt eathealthy). Auch wenn ich zugeben muss, dass es mich – und vor allem das Team – mitunter vor ganz schöne Herausforderungen stellt.

Die (berufliche) Entscheidung, die Ihnen am meisten Ärger brachte?
Ärger würde ich es nicht nennen, eher „größere Herausforderungen“ – das trifft dann wohl auf die zugekaufte Zeitschrift Motoretta zu, die wir nie richtig integrieren konnten. Mittlerweile haben wir dafür eine ganz gute Outsourcing-Lösung, ähnlich einem Lizenz-Modell, gefunden.

Die wichtigste Fähigkeit eines Verlagschefs?
Entscheidungen treffen zu können, und zwar in Summe mehr richtige als falsche. Genauso wichtig sind aber Führungsqualitäten, das muss man einfach in einem Atemzug nennen! Insbesondere Mitarbeiter für Ziele begeistern zu können und auf dem Weg zu deren gemeinsamer Erreichung „mitzunehmen“, zu unterstützen.

Ihr bislang interessantester Gesprächspartner?
Ohne Witz: Mein Patenkind (stellvertretend für viele Kinder in meinem Umfeld). Es ist unglaublich faszinierend, wie kompromisslos ehrlich, erfrischend kreativ und lebensfroh Kinder sind.

Von wem haben Sie beruflich am meisten gelernt?
Ich hatte das Glück, von mehreren Menschen gefördert worden zu sein. Am meisten konnte und kann ich wohl von meinem jetzigen Chef lernen, ein charismatischer Unternehmer „mit Ecken und Kanten“, würde ich sagen.

Was treibt Sie an?
Der Wille, zu gestalten. Daran mitwirken zu können, wie neue Produkte, Bereiche im Unternehmen, Arbeitsplätze etc. entstehen – etwas zu schaffen, wo vorher noch nichts war, ist sehr erfüllend. Das geht mir übrigens genauso beim Einrichten einer Wohnung, bei selbstgepflanzten Tomaten oder einem toll gekochten Essen.

Ihr Lieblingsberuf nach Verlagschef?
Pilot (dicht gefolgt von Landschaftsgärtner)

Ihr Lebensmotto?
Mut zur Veränderung! „Wer immer das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist“ (frei nach, wie ich glaube, Henry Ford).
Ihr größtes Laster? Leider liebe ich das gute schwäbische Essen etwas zu sehr…

Was tun Sie, wenn Sie nicht arbeiten?
Derzeit vor allem studieren, ich mache gerade einen Executive MBA an der Henley Business School – sehr bereichernd, man lernt nie aus!

In welcher Stadt fühl(t)en Sie sich am wohlsten?
Als Schwabe fühle ich mich derzeit in Stuttgart sehr wohl, habe jedoch sehr gerne längere Zeit in Berlin gelebt und auch Metropolen wie z. B. London, Rom und Istanbul liebe ich.

Welchen Wunsch wollen Sie sich unbedingt noch erfüllen?
Puh, da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll… Da ich begeisterter Hobbypilot bin, steht die Instrumentenflugausbildung jedenfalls relativ weit oben auf der Liste!

Erschienen in impresso 4/2017

2018-02-08T18:02:05+00:00 07. Februar 2018|

impresso