Presse genießt laut Eurobarometer in Deutschland mehr Vertrauen als im EU-Durchschnitt

Laut der neuesten Daten aus dem Eurobarometer der Europäischen Kommission liegt das Vertrauen der deutschen Bevölkerung in Zeitschriften und Zeitungen aktuell bei rund 60 Prozent und ist damit nicht nur höher als in den Vorjahren, sondern auch höher als der EU-Durchschnitt. Auf 14 Prozentpunkte beläuft sich die Differenz gegenwärtig, so die Ergebnisse der Studie.

Seit 1973 veröffentlicht die Europäische Kommission im Eurobarometer regelmäßig öffentliche Meinungsumfragen aus allen Mitgliedstaaten der EU. Zuletzt wurde die repräsentative Befragung im November 2019 von TNS Infratest durchgeführt. Demzufolge bekunden aktuell 60 Prozent der Deutschen Vertrauen in Zeitschriften und Zeitungen, 35 Prozent haben kein Vertrauen, fünf Prozent antworten mit „weiß nicht“.

Die Betrachtung der Langezeitergebnisse zeigt zudem, dass das Pressevertrauen hierzulande von 2012 bis 2015 unter dem längerfristigen Trend lag und seit 2016 ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen ist.

Bei der Interpretation der Ergebnisse aus dem aktuellen Eurobarometer ist zu berücksichtigen, dass es sich um ein Pauschalurteil über „die Presse“ handelt. Eine Analyse der Ergebnisse lesen Sie jetzt auf editorial.media

Quelle: Editorial Media | VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger

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